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Physische Geographie


Physikalisch Vulkanologisches Labor

Das Physikalisch Vulkanologische Labor besteht seit 1991 an der Universität Würzburg.

Die Physikalische Vulkanologie in Würzburg beschäftigt sich mit den grundlegenden physikalischen Prozessen des Vulkanismus. Im Besonderen mit Eruptionsmechanismen an der Erdoberfläche und unter Wasser. Diese Vorgänge werden im Labor experimentell erforscht, um physikalische Parameter zur Entwicklung von Modellen zu erhalten. Diese eröffnen Möglichkeiten zur Vorhersage von Vulkanausbrüchen und deren verheerender Wirkung.

Geophysik in Würzburg umfaßt neben den klassischen Methoden der Untersuchung des Untergrundes (Seismik, Elektrik, Magnetik und Gravimetrie) auch neu entwickelte Techniken, wie z.B Kurzzeitelektrik für Vulkanüberwachung und Rutschungen.

Geophysik als Nebenfach im Studium Geographie oder Physik besteht aus Geländepraktika, begleitet von Vorlesungen und Seminaren. Zudem besteht für die Studenten die Möglichkeit der Teilnahme an aktueller Forschung im PVL im Rahmen von Projektpraktika und Abschlussarbeiten.

Team

Prof. Dr. Ralf Büttner

Prof. Dr. Ralf Büttner
Tel.: 0931 / 31-82387
E-Mail

Prof. Dr. Volker Lorenz

Prof. Dr. Volker Lorenz
Tel.: 0931 / 31-96017
E-Mail

Anton Uttinger

Anton Uttinger
Tel.: 0931 / 31-82387
(Werkstatt)

Prof. Dr. Bernd Zimanowski

Prof. Dr. Bernd Zimanowski
Tel.: 0931 / 31-82379
E-Mail

PVL-Blog

Oktober 2015: Vulkanüberwachung in Island – EU-Projekt Futurevolc

Nach zweijährigem Betrieb im harten Klima Islands wurden die Sensoren für die Erfassung elektrostatischer Feldschwankungen überprüft und gewartet. Alles ist bereit für den nächsten explosiven Ausbruch (Bild: Station Katla).


 
Juni bis August 2015: Experimentelle Untersuchungen zum gasreichen Ausbruch des Bárðarbunga-Vulkansystems (Zentralisland, 2014/2015)

Warum war der größte Ausbruch seit Laki 1783 nicht explosiv, sondern verlief extrem mild? In Laborexperimenten wurden ebenfalls keine Explosionen beobachtet – im Vergleich dazu waren Experimente mit Laki-Material explosiv. Es könnte also auch am Magma gelegen haben, dass Bárðarbunga 2014/15 so mild verlaufen ist.

Links Bárðarbunga-Schmelze, rechts Laki-Schmelze, jeweils 150 ml bei 1200 °C – aufgenommen 3 Millisekunden nach Einspritzung von 10 ml Wasser.
Team: Bernd Zimanowski, Ralf Büttner, Felix Englert und Sara Hocheder

 

Mai 2014: Aschewolken über Gerbrunn

Mit 3 Gas-Impuls Kanonen wurden auf dem Hügel südlich des Hublandgeländes experimentelle Aschewolken erzeugt. Die genutzte Vulkanasche stammt von der Eruption des Isländischen Vulkans Eyjafjallajökull im Mai 2010. Ziel der Versuche war es, die neuen Instrumente, mit denen die Isländischen Vulkane im Auftrag der EU überwacht werden, zu testen und zu eichen – damit bei der nächsten Eruption der Luftraum nur dann gesperrt wird wenn es wirklich nötig ist. Zahlreiche Vulkanforscher, vorwiegend Projektpartner des EU-Projektes FUTUREVOLC nahmen an den Versuchen teil.

Siehe auch:  http://www.presse.uni-wuerzburg.de/videostream/1405_vulkan/

 

Dezember 2013: Messungen am „Strokkur“ Geysir

Eruptionen des Geysirs wurden mit Hochgeschwindigkeits- und Infrarotkameras in Verbindung mit seismischen und elektrischen Messungen durchgeführt, um Systeme für die Vulkanüberwachung zu testen – in Kooperation mit dem Institute of Earth Sciences, Universität Island.

 

 

September 2013: Vulkanüberwachung in Island: EU-Projekt Futurevolc

Drei ortsfeste Messstationen für Messungen des elektrischen Feldes wurden installiert: Grimsfjall (Grimsvötn), Feðgar (Hekla) und Slysaalda (Katla): Eine mobile Station steht für den Einsatz im Falle einer neuen Eruption zusätzlich bereit



Juni 2013: Vulkanüberwachung in Island: EU Projekt Futurevolc

Ziel des Europäischen Forschungsprojekts ist der Aufbau eines Systems zur besseren Überwachung der Isländischen Vulkane Hekla, Katla, Grimsvötn und Eyjafallajökull. Beim nächsten Ausbruch sollen für die Luftraumüberwachung bessere Daten zur Verfügung stehen. Die ersten neuen Sensoren werden nun aufgebaut und das PVL ist mit speziell entwickelten elektrischen Überwachungssensoren beteiligt. 


 



Mai 2013: Künstliche Maar-Krater in Buffalo

Weitere Experimente im Rahmen der Kooperation mit dem "Center for GeoHazards Studies" (University at Buffalo). Mit Sprengungen in einer künstlichen Gesteinsumgebung wird die Bildung von Kratern untersucht. Die Würzburger nutzten die Versuche auch für den Test der elektrischen Überwachungssensoren für die Isländischen Vulkane im Rahmen des EU-Projektes  Futurevolc.


 

 

Juli 2012: Sprengversuche in Buffalo

Würzburger Forscher nahmen an Sprengversuchen des "Center for GeoHazards Studies" (University of Buffalo) teil. Ziel dieser Versuche war es im großen Maßstab diatrembildende Prozesse näher unter die Lupe zu nehmen und die entsprechenden Untersuchungen vom Mai zu ergänzen.

 

 

Mai 2012: Versuchsreihen produzieren Diatreme im Sandkasten

In Zusammenarbeit mit Gastwissenschaftlern der Universität Otago (Dunedin, Neuseeland) wurden Versuchsreihen durchgeführt, welche die Untersuchung der strukturellen Veränderungen des Untergrundes durch Diatreme maar-ähnlicher Eruptionen zum Ziel haben.

 

August 2011: Geologische Feldarbeiten in Island

Zusammen mit der Crew um Prof. Magnús Guðmundsson (Universität von Island) wurden die jüngsten Eruptionszentren des Grímsvötn und Eyjafjallajökull untersucht.

 

 

Mai 2011: Grímsvötn bricht aus: 

Nach 2004 bricht der unterhalb des isländischen Gletschers Vatnajökull gelegene Grímsvötn erneut aus.
Genau wie vorhergesagt

 

April 2010: Ejafjallajökull sorft für Wirbel

Der Eyjafjallajökull sorgt nicht nur für Ärger bei Nachrichtensprechern und Flugreisenden, sondern auch für heiße Telefonleitungen im PVL.

 

2009er Versuchsreihe in Spinazzola, Süditalien

Eine weitere Serie von Großversuchen wurde in Kooperation mit dem Dipartimento Geomineralogico der Universität Bari erfolgreich durchgeführt.2009er Versuchsreihe in Spinazzola, Süditalien

 

 

Präsenz des Labors in den öffentlichen Medine erhöht sich drastisch

Das Interesse öffentlicher Medien an unserem Labor ist in den letzten Monaten drastisch gestiegen. Mehrere Wissenschaftssendungen und Dokumentationen öffentlich rechtlicher Fernsehsender verbreiteten Informationen über die zahlreichen Aktivitäten des Labors.

 

2008er Runde der Experimente in Süditalien

Die Kooperation mit dem Dipartimento Geomineralogico of Bari University (Puglia) hat auch dieses Jahr zu einer Experimentserie geführt.

Beispiele:

 

 

Zweite Runde der Experimente in Süditalien

Die Kooperation mit dem Dipartimento Geomineralogico der Universität von Bari (Puglia) hat ihre zweite Experimentserie beendet. Dieses mal lag der Schwerpunkt auf dem Verhalten bei unterschiedlichen Aschetemperaturen.

Ein paar Schnappschüsse:

    

                

 

 

Lehrgang über subaquatischen und subglazialen Vulkanismus

Teilnehmer aus Island, Schottland und Flagstaff (und natürlich aus Deutschland) treffen sich im PVL.
Die ersten wurden schon entdeckt

     

 

 

Röntgenpreis für Tobias Dürig

Glückwunsch an Tobias Dürig, der den Röntgenpreis der Fakultät für Physik für seine exzellenten Studienleistungen erhält.

(Ja, es ist Tobias, nicht Thomas wie von der Fakultät bekanntgegeben. Das muss irgendwie mit seinem seltenen Vornamen zusammenhängen ...)

 

PVL AKtivitäten auf dem Grímsvötn Vulkan, Island

Mehr dazu in einer Universitäts - Pressemitteilung

 

Neues Experiment in Süditalien

Kooperation mit dem Dipartimento Geomineralogico der Universität von Bari (Puglia).

Experiment auf großer Skala:
Bis zu 250 kg vulkanischer Asche werden unter kontrollierten Bedingungen in die Atmosphäre befördert um pyroklastische Dichteströme zu untersuchen.

Mehr Details dazu in der Universitäts-Pressemitteilung.

Kontakt

Institut für Geographie und Geologie
Physische Geographie
Am Hubland
97074 Würzburg

Tel. +49 931 31-85555
Mail l-geophysische@uni-wuerzburg.de
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